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Was ist Overload bei Autismus?

Inhaltsverzeichnis:

  1. Was ist Overload bei Autismus?
  2. Wie äußert sich ein Overload?
  3. Wie äußert sich ein Meltdown?
  4. Was tun gegen Meltdown?
  5. Was sind die Anzeichen von Autismus und Asperger-Syndrom?
  6. Wie gefährlich ist Autismus?
  7. Was ist das Autismus-Spektrum?
  8. Wie hoch ist das individuelle Risiko für Autismus-Spektrum-Störungen?

Was ist Overload bei Autismus?

Als Overload bezeichnet man eine exogene Reizüberflutung, die im Rahmen von Autismus-Spektrum-Störungen auftreten kann. Die Intensität oder Menge der Reize überfordern die Betroffenen so, dass sie den Reizen ausweichen wollen. Dies kann über einen anschließenden Meltdown oder Shutdown geschehen.

Wie äußert sich ein Overload?

Ein «Overload» ist eine Überbelastung aufgrund von Reizüberflutung, zu vielen Bildern, Geräuschen, Gerüchen oder Ähnlichem. Unwichtige Reize können nicht mehr rausgefiltert werden, im Kopf entsteht ein Chaos aus Eindrücken und Gefühlen. Die Folge eines Overloads kann ein sogenannter «Meltdown» sein.

Wie äußert sich ein Meltdown?

Ein Meltdown ist eine reflexartige Handlung des Autisten, die er nicht kontrollieren kann. Mögliche Symptome sind: lautes Schimpfen oder Schreien. Schlagen, Boxen und Anrempeln fremder Personen.

Was tun gegen Meltdown?

helfen können:

  1. klare Strukturen im Alltag einhalten.
  2. Unvorhergesehenes versuchen zu vermeiden.
  3. klare Absprachen treffen und einhalten.
  4. Rückzugsmöglichkeiten schaffen, in welche sich das Kind während dem Tag zurück ziehen kann.
  5. genügend Ruhepausen einplanen.
  6. Freizeitaktivitäten auf ein Minimum reduzieren.

Was sind die Anzeichen von Autismus und Asperger-Syndrom?

  • Anzeichen von Autismus und Asperger-Syndrom. Das Autismus-Spektrum ist gekennzeichnet durch Schwierigkeiten in der sozialen Kommunikation, der sozialen Interaktion und im sozialen Verständnis. Stereotypien sind häufig, und die Sprachentwicklung kann verzögert sein. Die Symptome unterscheiden sich je nach Ausprägung und Alter.

Wie gefährlich ist Autismus?

  • Autismus – Naher Verwandtschaftsgrad erhöht das individuelle Risiko. Sie wiederholen immer wieder das selbe Verhalten. Familien- und Zwillingsstudien haben gezeigt, dass die phänotypische Varianz in 90 % der Fälle auf genetische Faktoren zurückzuführen ist, sodass die Störung als erblich gilt, und zwar mehr als jede andere Entwicklungsstörung.

Was ist das Autismus-Spektrum?

  • Das Autismus-Spektrum ist gekennzeichnet durch Schwierigkeiten in der sozialen Kommunikation, der sozialen Interaktion und im sozialen Verständnis. Stereotypien sind häufig, und die Sprachentwicklung kann verzögert sein. Die Symptome unterscheiden sich je nach Ausprägung und Alter.

Wie hoch ist das individuelle Risiko für Autismus-Spektrum-Störungen?

  • Autismus-Spektrum-Störungen treten zwar familiär gehäuft auf, doch bisher ist nicht eindeutig geklärt, wie hoch das individuelle Risiko einzuschätzen ist. Auch viele Fragen nach dem Einfluss genetischer und umweltbedingter Faktoren sind unbeantwortet. Die Forscher um S. Sandin haben nun eine bevölkerungsbasierte Kohortenstudie mit über 2 Mio.